Anprangerung

Mitteilung an das Büro des Anklägers des Internationalen Strafgerichtshofs

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Vielen Dank an die Anwält*innen

ICH UNTERSTÜTZE IHRE AKTION

Denn die Schweiz ist mitschuldig…

25 Unterzeichner

  1. Rechtsanwältin Irène Wettstein – Vevey
  2. Me Luc Recordon – Lausanne
    Ehemaliger Ständerat
  3. Rechtsanwalt Marcel Bosonnet – Zürich
  4. Me Andreas Noll – Basel
    Dozent an der Universität Luzern
  5. Rechtsanwalt Abdelaziz Amr – Zürich
  6. Rechtsanwältin Roxane Sheybani – Genf
  7. Rechtsanwalt Léonard Micheli-Jeannet – Genf
  8. Rechtsanwältin Dina Bazarbachi – Genf
  9. Rechtsanwalt Olivier Peter – Genf
  10. Rechtsanwalt Raphaël Roux – Genf
  11. Rechtsanwältin Dina Raewel – Zürich
  12. Rechtsanwältin Brigit Rösli – Zürich
  13. Rechtsanwalt Christophe Schaffter – Délémont
  14. Yasmina Charaf – Genf
  15. Adam Zaki – Genf
  16. Sophie Bobillier – Genf
  17. Karim Charaf – Genf
  18. Milena Peeva – Genf
  19. Philip Stolkin – Zürich
  20. Hünsü Yilmaz – Lausanne
  21. Christophe Tafelmacher – Lausanne
  22. Elisabeth Chappuis – Lausanne
  23. Pierre Chiffelle – Vevey
    Ehemaliger Staatsrat, ehemaliger Nationalrat
  24. Claire Dechamboux – Genf
  25. Philippe Graf – Lausanne

Vielen Dank an die Anwält*innen

ICH UNTERSTÜTZE IHRE AKTION

Erste Unterstützer

Jean-Daniel Vigny, Ehemaliger politischer Verantwortlicher für Menschenrechte im EDA
Ich bin einer der 61 Unterzeichner und ehemaligen Diplomaten des EDA des offenen Briefes an den Bundesrat vom 29.8.2025, in dem er aufgefordert wird, in Palästina zu handeln.

Christophe Gallaz, Schriftsteller und Kolumnist
Herr Cassis verwandelt die Schweizer Neutralität in Schutz für Verbrechen

Jean-Daniel Ruch, Ehemaliger Botschafter
Es muss alles getan werden, damit die Gerechtigkeit siegt

Thomas Litscher, Ehemaliger Generalsekretär des EDA
Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass Bundesrat Cassis durch seine politische, diplomatische und moralische Unterstützung der israelischen Aktionen im Gazastreifen und im Westjordanland Mitschuld an den unzähligen schweren Verbrechen trägt, die dort begangen wurden. Wenn das stark angeschlagene humanitäre Völkerrecht den Platz zurückgewinnen soll, den die Schweiz ihm seit Henri Dunant einräumt, ist es unerlässlich, dass Personen wie Bundesrat Cassis für ihre Mitschuld vor dem Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden.

Georges Martin, Ehemaliger stellvertretender Staatssekretär des EDA
Herr I. Cassis muss für seine Politik gegenüber dem Staat Israel Rechenschaft ablegen.

Shelley Berlowitz, Mitglied der Jüdischen Stimme für Demokratie und Gerechtigkeit in Israel/Palästina (JVJP)

Flavio Del Ponte, Arzt
Mein ganzes Leben war der Humanitären Hilfe und den Opfern von Gewalt gewidmet

Julia Steinberger, Ökologische Ökonomin

Valérie D’Acremont, Ärztin und Universitätsprofessorin
Medizinisches Personal und Krankenhäuser wurden von der israelischen Regierung gezielt angegriffen, obwohl Herr Cassis selbst Arzt ist, was ihn umso mehr hätte motivieren sollen, diese Handlungen, die nicht den Genfer Konventionen entsprechen, klar zu verurteilen.

Jacob Berger, Filmemacher, Regisseur des Films „Ein Jude als Beispiel“
Die Glaubwürdigkeit und somit das Überleben der Demokratie hängen von der Einhaltung des Völkerrechts und dem Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz ab. Ohne diese Prinzipien triumphiert das Recht des Stärkeren.

Blaise Genton, Emeritierter Professor Universität Lausanne
Ich bin empört über die mitschuldige Haltung von Bundesrat Ignazio Cassis gegenüber den israelischen Behörden, die eine eklatante Verletzung internationaler Normen darstellt. Eine enge Zusammenarbeit mit Herrn Netanjahu, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord angeklagt ist, ist inakzeptabel, zumal in einem Staat, der die Genfer Konventionen verwahrt und die leidende Zivilbevölkerung missachtet. .

Katrin Meyer, Ordentliche Professorin Universität Basel